Beim First-Preference-First-Mechanismus machen Bewerber Angebote an die Kitas, welche direkt angenommen (oder abgelehnt) werden müssen – dies kann sowohl zu Instabilitäten führen als auch strategische Abwägungen erfordern:
1. Schritt:
In der ersten Runde machen Lea und Kai beide ein Angebot an Kita 1, da dies ihre „Wunschkita“ ist. Bei Kita 1 hat Lea eine höhere Priorität als Kai – da Kita 1 nur einen Platz zur Verfügung hat (wie alle Kitas), bekommt Lea eine Zusage (grüner Pfeil) und Kai eine Absage (roter Pfeil). Mia bewirbt sich bei Kita 2 und bekommt auch direkt eine Zusage (grüner Pfeil).
2. Schritt:
In der zweiten Runde macht Kai seiner Zweitwahlkita ein Angebot, welches abgelehnt wird, da bereits in der vorherigen Runde Mias Angebot direkt angenommen wurde.
3. Schritt:
In der dritten Runde macht Kai noch der letzten Kita ein Angebot, welches direkt angenommen wird.
- Hinweise:
-
Nicht strategiesicher: Anstatt zuerst bei Kita 1 ein Angebot zu machen, hätte Kai einen besseren Betreuungsplatz ergattert, wenn er sich direkt in Runde 1 bei Kita 2 beworben hätte. - Nicht stabil: Kai würde lieber einen Platz bei Kita 2 haben und hat eine höhere Priorität als Mia.
Hier finden Sie Beispiele über die Funktionsweise der Zuteilungsmethoden unkoordiniertes Verfahren und Gale-Shapley-Verfahren.